Wohngeld: Regierung beschließt Erhöhung um bis zu 10 Prozent

Wohngeld: Regierung beschließt Erhöhung um bis zu 10 Prozent

Die Heizkosten werden aufgrund des Klimapakets in der Zukunft erhöht. Doch möchte die deutsche Regierung möchte ab 2021 den Geringverdiener entlasten und das Wohngeld im Schnitt um 15 Euro ebenfalls erhöhen. Die erste Erhöhung für dieses Jahr, wurde bereits letzte Woche festgelegt.

Damit Geringverdiener nicht übermäßig unter den Folgen des Klimaschutzes leiden, soll das Wohngeld ab Januar 2021 nochmal um zehn Prozent erhöht werden. Dafür wurde am Mittwoch ein Entwurf für ein Gesetz zur Entlastung bei den Heizkosten im Wohngeld beschlossen. Die ersten Schätzungen besagen, dass somit ein Haushalt, der Wohngeld bezieht, ca. pro Monat 15 Euro mehr erhalten wird.

Dieser Entwurf muss aber noch vom Bundestag und dem Bundesrat genehmigt werden. Die Bundesregierung hatte am 9. Oktober eine Bepreisung für den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid für die Bereiche Verkehr und Wärme ab 2021 beschlossen.

Die Grünen hatten für ein generelles Energiegeld plädiert, welches für alle Haushalte zugänglich sein sollte, als die jetzige Form: Wohngeld für selektierte Haushalte.

Erst in der vergangenen Woche hatte der Bundesrat eine Wohngelderhöhung beschlossen, die ab dem kommenden Januar gelten wird. Außerdem wird das Wohngeld alle zwei Jahre an die Entwicklung von Mieten und Einkommen angepasst. Die Zahl derjenigen, die diese Hilfe erhalten, soll steigen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass im Jahr 2021 rund 665.000 Haushalte Wohngeld erhalten werden.

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