Wie verkaufe ich mein Haus richtig?

Wie verkaufe ich mein Haus richtig?

In diesem Artikel finden Sie 10 Antworten auf die häufigsten Fragen.

1. Was ist mein Haus wert?

Sie möchten Ihr Haus verkaufen? Am Anfang einer jeden Verkaufsüberlegung muss grundsätzlich die Frage stehen: Was ist meine Immobilie eigentlich wert? Erst wenn Sie hierauf eine fachlich fundierte Antwort haben, können Sie sich einen guten Verkaufszeitpunkt überlegen, Ihre Käuferzielgruppe ausarbeiten und mit den Vermarktungstätigkeiten beginnen.

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Was ist Ihre Immobilie wert?

2. Warum ist eine professionelle Bewertung wichtig?

Wenn man das Haus verkaufen will, ist eine professionelle Immobilienbewertung entscheidend. Eine Bewertung wird immer von einem unparteiischen Dritten vorgenommen. So haben beide Seiten, Käufer und Anbieter, bei späteren Preisverhandlungen einen objektiven Orientierungswert zur Hand. Die Immobilienbewertung verhindert außerdem, dass Sie sich beim Festlegen des Angebotspreises ungewollt in die Nesseln setzen, indem Sie den veranschlagten Kaufpreis deutlich zu hoch oder zu niedrig ansetzen.

Ein zu niedriger Angebotspreis lässt Misstrauen bei Interessenten aufkommen. Wenn eine Immobilie stark unter ihrem eigentlichen Wert angeboten wird, wird jeder Interessent den versteckten Haken (Schimmel, Schwamm, etc) suchen und sich mit konkreten Kaufangeboten zurückhalten.

Ein zu hoher Angebotspreis hingegen schreckt ab. Wucherpreise möchte niemand bezahlen, auch hier werden Sie also wenig Resonanz haben. Gehen Sie dann mit dem Preis herunter, kommt auf Interessentenseite das Gefühl auf, dass Sie in wenigen Wochen noch einmal reduzieren werden. Am Ende landen Sie weit unter dem, was Ihre Immobilie eigentlich wert ist. 

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten, lassen Sie sich Zeit bei Ihrer Preisfindung. Schließlich wollen Sie den besten Verkaufspreis erzielen.

3. Haus verkaufen privat oder brauche ich einen Makler?

Das kommt ganz darauf an. Pauschal gesagt werden Sie immer dann von einem Makler profitieren, wenn Sie keinerlei oder nur sehr geringe Erfahrungen im Verkauf einer Immobilie haben. Ihre Vorteile sind dabei vor allem zeitlicher, oftmals aber auch finanzieller Natur.

Wenn Sie ohne Immobilienmakler Ihr Haus verkaufen möchten, müssen Sie jede einzelne Aufgabe, von der Wertermittlung über die Vermarktung und die Besichtigungstermine bis hin zu Ämtergängen und rechtlichen Fragen, selber erledigen. Haben Sie einen Immobilienmakler gefunden, der gut und vertrauenswürdig arbeitet, können Sie sich entspannt zurücklegen und dem Makler dabei zusehen, wie er/sie den besten Preis für Sie erzielt.

Dieser Preis wird in aller Regel höher ausfallen als der, den Sie in Eigenregie erzielt hätten. Der Grund ist einfach: Makler sind Profis. Jahrelange Erfahrungen führen zu professioneller Gelassenheit auch in heißen Verhandlungsrunden, die eigene Kundendatei eines jeden guten Maklers erhöht den Interessentenpool und somit auch die Konkurrenz auf Käuferseite. Plus: Die Bezahlung des Maklers ist direkt vom erzielten Verkaufspreis abhängig. Ein Makler, der gute Preise für seine Kunden erzielt, steht also auch selbst wirtschaftlich besser da.

Fazit: Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen und wenig Erfahrung und nicht genügend Zeit aufbringen können, empfehlen wir Ihnen einen professionellen Makler zu beauftragen.

4. Was macht ein Immobilienmakler?

Warum ein Makler wichtig ist, erfahren Sie hier.

Möchten Sie Ihr Haus verkaufen, sollten folgende Leistungen für Ihren Makler unbedingt selbstverständlich sein:

  • eine unverbindliche Vorbesprechung mit dem Abstecken des Verkaufsziels und der Verkaufsstrategie (wie schnell an wen für welchen Preis)
  • eine kostenlose und unverbindliche Wertermittlung Ihrer Immobilie
  • Einholung der verkaufsrelevanten oder gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen. Hierzu gehört zwingend auch ein aktueller Energieausweis
  • Erstellung eines Idealkunden in Zusammenarbeit mit Ihnen und anschließende Anpassung der Vermarktungsstrategie (Zeitung oder online oder beides, schlicht gehaltenes Exposé oder emotional aufgewertetes etc.)
  • Erstellung eines Exposés samt professionellem Feinschliff. Dies gilt für alle Fotos, Grafiken und Texte
  • Organisation der Besichtigungstermine sowie deren Durchführung (auch) ohne Sie
  • Beratung der Kaufinteressenten zu Krediten und rechtlichen Themen
  • Führung der konkreten Verkaufsverhandlungen sowie Prüfung der Bonität des Interessenten
  • Mitwirkung beim Verfassen des Kaufvertrages, Anwesenheit bei der Schlüsselübergabe

5. Welche Unterlagen werden beim Haus verkaufen benötigt?

Käufer belohnen das Vorhandensein kaufrelevanter Papiere durch Vertrauen zum Verkäufer und letzten Endes eine höhere Kaufbereitschaft. Schließlich geht es bei einem Hauskauf um sehr viel Geld und niemand möchte wenige Tage nach dem Einzug feststellen, dass das Dach undicht ist oder die Kellerwände schimmeln.

Legen Sie deshalb noch vor dem ersten Besichtigungstermin sämtliche Rechnungen und Unterlagen heraus, die beweisen können, dass Sie Ihre Immobilie in einem guten Zustand gehalten haben. So demonstrieren Sie: Meine Immobilie ist ein offenes Buch, Sie können mir vertrauen. Können Sie hingegen nicht belegen, dass Sie 2006 die Dämmung erneuert haben, ist diese Aussage in den Ohren Ihrer Käufer eine bloße Behauptung ohne irgendeinen Wert. Auch das Nachreichen des Belegs à la „Ups, hab ich grad nicht vorliegen“ wirkt im besten Falle unprofessionell, im schlechtesten verschlagen.

Energieausweis ist Pflicht!

Seit April 2014 ist jeder Immobilienverkäufer gesetzlich verpflichtet, bereits bei Schalten der Verkaufsanzeige einen aktuellen Energieausweis vorliegen zu haben, denn die Anzeige muss die darin enthaltenen Informationen wiedergeben. Kommen Sie dieser Verpflichtung nicht nach, drohen Bußgelder bis zu 15.000 €. Makler kennen dieses Problem und kümmern sich im Vorfeld um die Beauftragung eines entsprechenden Dienstleisters.

Wie erstellt man einen Energieausweis? Erfahren Sie mehr über einen Energieausweis hier.

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