Nebenkosten reduzieren: Effektive Tipps

Nebenkosten reduzieren: Effektive Tipps

Senkung der Nebenkosten – dies ist ein wichtiges Thema in Zeiten steigender Energiepreise. Viele Eigentümer und Mieter suchen nach Wegen, um den Verlust zu begrenzen, entweder durch einen Anbieterwechsel oder durch Modernisierung.

Nebenkosten reduzieren: Wechseln Sie den Anbieter

Ein Lieferantenwechsel ist kostenlos und ohne Risiko möglich. Zu diesem Zweck sollten Stromkunden ihren Energieverbrauch in Kilowattstunden ermitteln. Diese Informationen finden Sie auf der letzten Jahresrechnung.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihre zusätzlichen Kosten zu reduzieren, indem Sie beispielsweise einen günstigeren Strom- oder Gasversorger gefunden haben, bitten Sie ihn, Ihren vorherigen Vertrag zu kündigen.

Stürzen Sie sich jedoch nicht in ein neues Dienstprogramm, sondern verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den Markt. Und machen Sie sich keine Sorgen über Courage: Selbst wenn Sie den Anbieter wechseln, ist die Versorgung Ihres Haushalts gewährleistet.

Nebenkosten reduzieren: Ein Vergleich lohnt sich

Die Energiekosten setzen sich aus dem Grundpreis pro Jahr, dem Preis pro Kilowattstunde und Ihrem Jahresverbrauch zusammen.

Online-Tarifrechner oder Verbraucherzentren berechnen Ihnen die jährlichen Kosten der am Wohnort verfügbaren Angebote – einschließlich Ihres bisherigen Lieferanten. Sie können dann unverbindlich Vertragsunterlagen bei den für Sie interessanten Anbietern anfordern.


Vertragsinhalte genau studieren

Prüfen Sie vor Abschluss des Vertrages die Bedingungen zur Preisänderung und die Vertragsdauer. Faustregel: Je kürzer, desto eher können Sie zu einem neuen Angebot wechseln. Auf der anderen Seite können Verträge interessant sein, die einen Preis für lange Zeit garantieren. Die Kündigungsfrist sollte drei Monate nicht überschreiten.

Vorsicht bei der Zahlung mit Vorkasse – denn wird Ihr Energieversorger insolvent, können geleistete Zahlungen verloren gehen.

Nebenkosten reduzieren: Sparen Sie Energie

Wer bereits einen günstigen Strom- oder Gasversorger gefunden hat, kann die zusätzlichen Kosten weiter reduzieren: Verschwendung minimieren. Ständig angeschlossene Geräte wie Ladegeräte, Computer, Fernsehgeräte oder Stereoanlagen, die sich im Standby-Modus befinden, verbrauchen unnötig Strom. Sie können den Gesamtstromverbrauch um etwa fünf bis zehn Prozent reduzieren, indem Sie den Stecker aus der Steckdose ziehen.

Nur wenige Geräte müssen fest an das Stromnetz angeschlossen sein, wie z. B. Telefonanlagen oder Anrufbeantworter.

Sie können auch beim Heizen sparen, wenn Sie das Thermostatventil nachts ausschalten oder wenn Sie mehrere Stunden unterwegs sind, z. B. von Position drei auf zwei, also vier Grad Celsius.

Eine intelligente Heizungssteuerung kann auch beim Speichern helfen.

Geräte sinnvoll verwenden

In der Küche können Sie die zusätzlichen Kosten senken, wenn Sie anstelle des Herdes einen Wasser- oder Eierkocher verwenden.

Wer seine Mahlzeit aufwärmen möchte, nutzt die Mikrowelle.

Energiesparlampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen, die seit 2016 ohnehin völlig veraltet sind.

Die Heizungsumwälzpumpe, die oft überdimensioniert ist, kann durch ein kleineres oder variables Drehzahlmodell ersetzt werden – keine große, aber lohnende Investition.

Beim Kauf neuer Ausrüstung lohnt es sich, die Effizienzklassen im Auge zu behalten. Sie reichen von A bis G. Die wirtschaftlichsten Geräte sind mit A + oder A ++ gekennzeichnet.

Für viele Elektro- und Elektronik-Geräte gibt es keine Effizienzklassen. Studieren Sie technische Daten selbst:

  • Der Standby-Verbrauch sollte weniger als ein Watt betragen.
  • Ein Blick auf das Typenschild: Ein Staubsauger mit 2.500 Watt Leistung verbraucht mehr Strom als der mit 1.250 Watt ohne doppelte Saugleistung.
  • Jeder, der einen Computer kaufen möchte, sollte den Kauf eines Notebooks erwägen oder die Stromsparfunktionen aktivieren.
  • Ein Plasma-Fernseher verbraucht doppelt so viel wie ein LCD-Gerät.


Nebenkosten reduzieren durch Modernisierung

Wer sein Haus energetisch modernisiert hat, kann mehrmals davon profitieren.

Zum einen reduzieren Sie die Mehrkosten aufgrund des geringeren Energiebedarfs, zum anderen erhöhen Sie den Wohnkomfort und die Immobilie gewinnt an Wert.

Eine energetische Modernisierung lohnt sich vor allem dann, wenn ohnehin eine Reparatur oder Sanierung fällig ist.

Es ist sinnvoll, Dach, Außenwände und Kellerdecke mit Dämmstoffen zu verstärken und alte Fenster durch neue mit Wärmedämmverglasung zu ersetzen. So ist das Haus warm verpackt und weniger Wärmeenergie entweicht.

Ein runderneuertes Haus benötigt auch nur eine kleine Heizungsanlage.

Planen Sie in einzelnen Schritten

Die Isolierung einzelner Gebäudeteile sowie die Erneuerung von Fenstern und Heizungen müssen nicht auf einmal erfolgen, sondern sollten koordiniert werden.

Wenden Sie sich an einen Spezialisten, der einen Plan für eine schrittweise Erneuerung erstellt.

Äußerst nützliches Nebenprodukt: Ein qualifizierter Energieausweis.

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen