Immobilienverkauf: Die 10 relevantesten Fragen und Antworten (Teil 2)

Immobilienverkauf: Die 10 relevantesten Fragen und Antworten (Teil 2)

Nachdem wir am Montag Teil 1 veröffentlicht haben, geht es heute mit dem finalen Teil 2 weiter.

6. Sollte ich die Immobilie privat verkaufen oder über einen Makler?

Viele Eigentümer unterschätzen, den Zeit- und Kostenaufwand, der beim Privatverkauf eines Hauses oder einer Wohnung anfällt. Zudem ist nicht jeder Eigentümer in der Lage, das gesamte Aufgaben- und Leistungsspektrum eines Immobilienmaklers zu erbringen, weil er z.B. nicht wie ein Makler:

  • das Exposé professionell gestaltet (z.B. Fotos mit Weitwinkel-Kamera, Grafikprogramm für Grundrisse, etc.)
  • mehrere Vermarktungswege parallel nutzt (z.B. eigene Datenbank)
  • den Verkauf rechtlich absichert (z.B. Klärung von Rechtsfragen)
  • dem Käufer bei der Immobilienfinanzierung hilft, die Bonität des Käufers prüft, etc.

Vor allem kann ein Immobilienmakler – anders als ein Eigentümer – als Vermittler zwischen den Parteien auftreten. Das ist bei Verkaufsverhandlungen ein großer Vorteil.

So sind beispielsweise Kaufinteressenten eher bereit, einem Makler zu sagen, was an einer Immobilie gefällt und was nicht bzw. unter welchen Bedingungen sie diese kaufen würden.

7. Welche Werbewege sollte man nutzen, um den richtigen Käufer zu finden?

Bei der Vermarktung sollten unterschiedliche Werbewege zum Einsatz kommen, um alle Verkaufspotentiale zu nutzen. In jedem Fall sollten in den größten Internetportalen Anzeigen geschaltet werden, in denen Käufer nach Immobilien suchen.

Darüber hinaus ist es ratsam, lokale Vermarktungsmaßnahmen im Umfeld der Immobilie zu ergreifen (Verkaufsgalgen am Haus, Werbeflyer verteilen, Anzeigen in Tageszeitungen, Anzeigenblättern, etc.).

Weiterhin steigt die Verkaufschance, wenn die Immobilie Interessenten angeboten wird, die schon vergleichbare Immobilien angeschaut oder sich als Suchende in Maklerdatenbanken registriert haben.

Gerne übernehmen wir diesen Prozess für Sie.

8. Wie sollten Besichtigungen und Verkaufsverhandlungen organisiert werden?

Jeder Interessent, der ein Exposé angefordert hat, sollte telefonisch kontaktiert werden.

Für den Fall, dass die Immobilie zum Suchprofil des Anfragers passt, sollte ein individueller Besichtigungstermin organisiert werden.

Die Aufgabe bei den Immobilienbesichtigungen, geht es nicht nur darum, die Immobilie zu zeigen, sondern mit den Kaufinteressenten ins Gespräch zu kommen und deren Bedürfnisse genauer kennenzulernen.

Verabschieden Sie die Interessenten nicht einfach nach der Besichtigung, sondern erzielen Sie eine Übereinkunft über die nächsten Schritte.

Die Verkaufsverhandlungen sollten von einem Verkaufsprofi durchgeführt werden, der mit einer klaren „Abschlussorientierung“ verhandelt.

9. Was sollte im Kaufvertrag stehen und was nicht?

Der Kaufvertrag sollte die Interessen beider Parteien widerspiegeln, da die Chance auf einen Vertragsschluss dadurch höher ist.

Was in dem Vertrag stehen soll und was nicht, hängt von den individuellen Fällen ab. Dennoch hier ein paar Beispiele:

  • soll die Einbauküche mitverkauft werden?
  • sollen Mängel im Kaufvertrag erwähnt werden?
  • sollen bestimmte Merkmale wie Wohnfläche, Mieteinnahmen, etc. zugesichert werden?

Diese und andere Punkte müssen zwischen Verkäufer und Käufer verhandelt werden.

Für den Verkäufer in jedem Fall wichtig: Die Immobilie sollte „wie besehen verkauft“ werden und eine Haftung für Mängel soweit wie möglich ausgeschlossen werden.

10. Fallen nach erfolgreichem Immobilienverkauf Steuern an?

Bei selbstgenutzten Immobilien fallen im Verkaufsfall in der Regel keine Steuern an, selbst wenn ein Wertgewinn entstanden ist.

Bei vermieteten Immobilien ist ein Wertgewinn zu versteuern, wenn zwischen Verkauf und Kauf nicht mindestens 10 Jahre liegen.

Genauere Informationen teilen wir Ihnen gerne im kostenlosen Erstgespräch mit.

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