Baugeld noch billiger

Baugeld noch billiger

Noch vor einem halben Jahr deutete vieles auf steigende Hypothekenzinsen hin – nicht zuletzt, weil die EZB in Aussicht gestellt hatte, den Ankauf neuer Anleihen einzustellen. Der Effekt dieser Ankündigung ist allerdings verpufft. Die Zinsen fallen auf neue Tiefststände.

Lange gingen Experten davon aus, dass die Zinsen nicht tiefer sinken könnten, als auf den Stand vom 30.09.2016. Damals konnten Kunden ein Darlehen mit fünf Jahren Zinsbindung für 0,89 erhalten, 1,70 Prozent fielen bei einer Festschreibung von 20 Jahren an. Doch es geht noch niedriger:

Laut FMH-Index haben Bau-Darlehen mit fünf, 15 und 20 Jahren Zinsbindung bereits die damaligen Werte erreicht bzw. unterschritten, aber auch bei zehn Jahren fest dürfte der Rekordwert von damals bald fallen.

So was gab‘s noch nie

Das vielleicht eindringlichste Beispiel für die aktuellen Rekordkonditionen liefert aktuell die ING. Wer ein Darlehen über 200.000 Euro aufnehmen will, kann sich diese Summe (bei maximal 60 Prozent Beleihung) schon ab einem Sollzinssatz von 0,28 Prozent (0,33 Prozent effektiv) sichern – und sich diese Konditionen für fünf Jahre festschreiben lassen. Für zehn Jahre Zinssicherheit fallen bei der gleichen Summe 0,72 Sollzinsen an, bei 15 Jahre sind es 1,04 Prozent.

Allerdings kommen nicht alle Immobilienbesitzer in den Genuss dieser Konditionen: Die Vorgabe ist der Erwerb eines bestehenden Hauses und in einer wirtschaftlichen prosperierenden Gegend, denn bei der ING sind die Zinsen je nach Wohngegend leicht unterschiedlich. Welche Gegenden dabei als “bevorzugt” gelten, entscheidet die Bank.

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